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Rückblick Lehrfahrt Engadin

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Rückblick Lehrfahrt Neuberg

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Rückblick Lehrfahrt Toplitzsee

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Rückblick Lehrfahrt Vahrn / Kräuterzucht

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Rückblick Lehrfahrt Dresden

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Rückblick Lehrfahrt Kramsach / Höfemuseum

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Rückblick Lehrfahrt Kochelsee

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Rückblick Lehrfahrt Abwasserverband Zillertal

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Fahrt mit Frau Dr. Berti am 25.02.2014 nach München, Lehnbachhaus und Pompeji-Ausstellung

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Fahrt mit Frau Dr. Knoflach Wipptal ohne Grenzen am 12.03.2014 Zugeschneite Tür der Brennerbad-Kapelle

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Fahrt mit Frau Dr. Knoflach ins Piemont. 6.-10. April 2014

Lehrfahrten für Mitglieder
Frühjahr 2020

Wir freuen uns, Ihnen wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Programm anbieten zu können.

Bitte melden Sie sich über den nachstehenden Link verbindlich zu den Lehrfahrten an. Die Anmeldung kann auch mittels des dem Rundschreiben 2020-1 beigeschlossenen und im Vereinsbüro erhältlichen Formulars schriftlich oder per Fax (+43 512 587826) erfolgen.

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie per Post eine Bestätigung mit Zahlschein. Tagesfahrten sind sofort zu bezahlen. Bei Mehrtagesfahrten können Sie von einer Begleichung in zwei Tranchen Gebrauch machen und 50 Prozent sofort begleichen, den Rest spätestens vier Wochen vor dem Reisetermin.

Bei Storno bis vier Wochen vor dem Termin erstatten wir den gesamten eingezahlten Betrag abzüglich jener Kosten, die uns seitens unserer Vertragspartner (Hotels, Veranstalter, etc.) in Rechnung gestellt wurden. Bei einem späteren Rücktritt können wir nur die nicht angefallenen variablen Kosten refundieren. Selbstverständlich können Sie eine Ersatzperson namhaft machen, die an Ihrer Stelle zu den gleichen Bedingungen an der Fahrt teilnimmt und welche die Kosten übernimmt.

Die Lehrfahrten sind Mitgliedern (und Personen, die Mitglied werden wollen) vorbehalten. Bei Unterschreiten einer Mindestteilnehmerzahl (im Regelfall 20 Personen) behalten wir uns die Absage der Lehrfahrt vor. Der Verein kann für Unfälle und Schäden im Rahmen der Veranstaltungen keine Haftung übernehmen. Programmänderungen sind vorbehalten.

Wichtige Nachrichten im Notfall: an Maria Perwög (0664 573 8318), Laura Manfredi (0681 2028 8234) oder Konrad A. Roider (0664 201 9850).

HIER KÖNNEN SIE SICH GLEICH ONLINE ZU DEN LEHRFAHRTEN ANMELDEN!


F01+02 Dienstag, 17. März 2020 und Mittwoch, 18. März 2020
ASPEKTE DER DENKMALPFLEGE IN HALL IN TIROL


Die Stadt Hall in Tirol hat bereits 1984 den österreichischen Staatspreis für Denkmalschutz erhalten. Wie hat sich die Denkmalpflege in der größten Altstadt im Bundesland Tirol im Spannungsfeld zwischen Erhaltung und Modernisierung weiter entwickelt? Witterungsabhängig werden im Zuge eines Stadtrundganges Einblicke in laufende oder kürzlich abgeschlossene Denkmalpflege- und Restaurierungsprojekte gegeben.

Treffpunkt: 14:00 Uhr am Unteren Stadtplatz in Hall in Tirol bei der Barbarasäule (Haltestelle Bus 504)
Preis: 12,– EUR (Führung, allfällige Eintritte)
Führung: MMag. Gabriele Neumann


F03 Donnerstag, 16. April 2020 bis Sonntag, 19. April 2020
VERONA - VON DER ANTIKE ZUM MITTELALTER MIT EINEM AUSFLUG IN DIE DYNAMISCHE MODERNE


Die Gegend von Verona samt dessen Umfeld im Norden und Süden und bis zum Gardasee ist reich an Kulturgut seit der Antike. Weit mehr als 1500 Jahre Kulturgeschichte können wir in diesem Raum erkunden, wobei wir (je nach verfügbarer Zeit) eine Auswahl aus den nachstehenden Denkmälern besichtigen werden:

Kathedrale von Verona; Basilika von San Zeno und die Torre Abbaziale; Kirchen von San Fermo, San Giovanni in Valle, San Lorenzo und Santa Maria Antica; Porta Borsari; Arco dei Gavi; Amphitheater; Arche Scaligere; Museo di Castelvecchio; Hypogäum von Santa Maria in Stelle in Valpantena; Pieve di San Giorgio in Valpolicella; Pieve di Sant' Andrea in Sommacampagna; Sant' Andrea in Maderno.

Aber wir tauchen auch ein in eine auf die heutige Zeit übertragene Fortführung des spätestens seit der Renaissance bekannten Konzepts des Gesamtkunstwerkes. Lassen Sie sich überraschen!

Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben - 08:00 Uhr
Preis: 546,– EUR (Fahrt, Eintritte, Führungen, 3 x HP im West Garda Hotel in Desenzano/Padenghe) EZZ: 60,-
Führung: Univ.-Prof. Dr. Thomas Steppan

Zur Beachtung: Eine Interessensbekundung anlässlich der Vorankündigung im Rundschreiben 2019/2 gilt nicht als verbindliche Anmeldung. Wenn Sie an der Fahrt teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte möglichst bald mit dem Anmeldeformular oder über die Website des Vereins an.


F04 Samstag, 25. April 2020
KURATORENFÜHRUNG IM VOLKSKUNSTMUSEUM TRACHT - EINE NEUERKUNDUNG


Seit der Jahrtausendwende erleben Dirndl und Lederhose eine erstaunliche Wiederkehr in der Mode. Nach wie vor löst das Trachtige aber auch Unbehagen aus – kam und kommt es doch in wechselnden politischen Systemen zum Einsatz. Grund genug, einmal mehr in die Geschichte heimischer Kleidung und Folklore zurückzublicken. Die Sonderausstellung beleuchtet die Neuentdeckung sogenannter Trachten seit circa 1900 im Tiroler Raum und die darin involvierten Personen, Praktiken und Diskurse. Das Volkskunstmuseum lässt dabei auch ein Kapitel seiner eigenen Geschichte Revue passieren, das mit dem Namen Gertrud Pesendorfer verknüpft ist. Geboten wird keine traditionelle Trachtenkunde, sondern ein Update für Zeitgenossinnen und Zeitgenossen.

Treffpunkt: Foyer im Volkskunstmuseum – Universitätsstraße 2 – 15:00 Uhr
Preis: 14,– EUR (Eintritt, Führung)
Führung: Kurator Dr. Reinhard Bodner


F05 Montag, 27. April 2020
WEINARCHITEKT(O)UR IV


Gar nicht weit zu fahren haben wir als Wiederholungstäter in Sachen Weinarchitekt(o)ur und so ist bald nach Reisebeginn unser erstes Ziel erreicht, die Eisacktaler Kellerei in Klausen. Außen zweckmäßig, überrascht die elegante Innenarchitektur, die sich während einer ausgiebigen Besichtigung und Weinprobe eingehend studieren lässt. Weiter geht es nach Völs am Schlern, wo uns die Brüder Mock am gemeinsam geführten Wassererhof empfangen. Nach einer eingehenden Besichtigung und Weinprobe des Kellereibetriebes bittet der Küchenchef zu einem mittäglichen Menü (vorbestellt, der Hof öffnet extra für uns und nur mit Mittagessen ist ein Besuch möglich). Am Nachmittag schauen wir im benachbarten Bessererhof der Familie Mair vorbei. Auch dort werden wir Keller und Hof zu sehen und zu schmecken bekommen. Nach einem Spaziergang durch das frühlingshafte Dorf Völs sind wir nach kurzer Reisezeit wieder zuhaus!

Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben - 08:00 Uhr
Preis: 134,– EUR (Fahrt, Eintritte, Führungen, Mittagessen, Verkostungen)
Führung: Dr. Veronika Berti


F06 Montag, 04. Mai, bis Dienstag,05 Mai 2020
BREGENZER WALD: LEBENDIGE TRADITION - GELEBTE MODERNE – ERINNERUNGSKULTUR


Im Frauenmuseum Hittisau, dem einzigen Frauenmuseum Österreichs, verschafft uns die Sonderausstellung „Sie meinen es politisch! 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich“ Einblicke in die Kämpfe von Frauen um politische Mitbestimmung – von der Französischen Revolution bis in die jüngste Vergangenheit. Die Juppenwerkstatt Riefensberg, das Zentrum der Trachtenpflege des Bregenzerwaldes, zeigt in der laufenden Sonderausstellung zum Thema „Falten, Krausen, Plissee - Trachten vor und hinter dem Arlberg“ die Vielfalt der Trachten Vorarlbergs und Tirols. Weltweit beachtet wurde das Projekt Bus:Stop der Gemeinde Krumbach, welches von Architekten aus sieben verschiedenen Ländern gestaltet wurde und sieben Buswartehäuschen entstehen ließ, die einen ungewöhnlicher Dialog mit Vorarlberger Tradition und Moderne, Baukultur und Handwerk, Mensch und Natur dokumentieren. Die Ausstellung „Die letzten Europäer. Jüdische Perspektiven auf die Krisen einer Idee“ im Jüdischen Museum in Hohenems erzählt über Geschichte und Schicksal der Hohenemser Familie Brunner, die bereits in der ersten Hälfte des 19. Jh. nach Triest zog. Vor diesem Hintergrund soll auf die neuerliche Bedrohung eines geeinten Europas hingewiesen und ein Ort zur offenen Debatte über die Zukunft geschaffen werden. Ein abschließender Rundgang durch Schwarzenberg lässt uns den Spuren hervorragender Handwerker, weltoffener KünstlerInnen und dem unverwechselbaren „Wälder“ Geist folgen.

Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben - 07:30 Uhr
Preis: 326,– EUR (Fahrt, Eintritte, Führungen, 1 x HP in Hohenems - Hotel Schiffle) EZZ: 20,-
Führung/Reiseleitung: Dr. Angelika Neuner / Mag. Evelyn Kulhanek-Berger

Achtung: Unter Umständen müssen wir witterungs- oder straßenbedingt die Reiseroute kurzfristig abändern. Deshalb ist damit zu rechnen, dass der Ablauf oder Umfang des Programms gegenüber der obigen Beschreibung abgeändert werden muss.


F07 Mittwoch, 13. Mai 2020
DAS WIRKEN DER KLÖSTER IN OBERBAYERN

Die Bayerische Landschaft ist geprägt von Klöstern, die dieses ländliche Gebiet urbar gemacht haben. Ihr ständiges Wirken führte in der Barockzeit zu einer Hochblüte, die, dem Absolutismus zum Trotz, abseits der Ballungsräume Zentren der Kunst, der Bautätigkeit, der Wissenschaft und der Erziehung waren. Hier wurde auf der Höhe der Zeit gebaut, musiziert, gedacht und geforscht. Bei diesem Tagesausflug werden wir eines der ältesten oberbayrischen Klöster, Benediktbeuern, besichtigen, das nicht nur berühmt war für seine Bibliothek und Schreibschule, sondern heute auch noch für die hier archivierten Carmina Burana, die „Benediktbeurer Lieder“, bekannt ist. Die benachbarte Kirche in Bichl wurde im Auftrag des Abtes des Klosters durch qualitätvolle Meister erbaut und ausgestattet. Anschließend fahren wir nach Reutberg, einem Franziskanerinnenkloster mit einer berühmten Klosterapotheke. Schließlich werden wir noch Dietramszell besichtigen, deren bedeutende Baumeister, Stuckateure und Maler harmonisch zusammengewirkt haben und so ein Fest für das Auge hinterlassen haben.

Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben 08:00 Uhr
Preis: 69,– EUR (Fahrt, Eintritte, Führungen)
Führung: Mag. Martina Fuchsig


F08 Mittwoch, 20. Mai, bis Sonntag, 24. Mai, 2020
VOM WERKBUND ZUM BAUHAUS

Der „Deutsche Werkbund“ und das „Staatliche Bauhaus“ sind durch vielfältige Beziehungen miteinander verbunden: Personelle Konstellationen, inhaltliche Ziele sowie gemeinsame Aktivitäten und Projekte lassen dabei die Grenzen oft unscharf werden. Dabei war der 1907 gegründete Werkbund ein Verein mit dem Ziel, die gewerbliche Arbeit im "Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk" zu "veredeln" und für alle Bereiche der modernen Welt Qualitätsprodukte zu schaffen, die durch "Erziehung und Propaganda" verbreitet werden sollten. Das Bauhaus hingegen war eine Schule, die auf den Prinzipien der 1902 von Henry van de Velde gegründeten Kunstgewerbeschule in Weimar basierte. Beide Institutionen wurzeln also in der Kunstgewerbebewegung des 19. Jahrhunderts. Von der Jahrhundertwende bis zum Aufstieg des Nationalsozialismus gelang es Werkbund und Bauhaus, eine vollständig neue Alltags- und Industriekultur zu etablieren, die bis heute wegweisend ist. Die Exkursion führt zu den wichtigsten Orten in Dresden, Weimar, Jena und Dessau, wo Meilensteine der Architektur- und Designgeschichte besichtigt werden, u.a. die Deutschen Werkstätten in Hellerau (mit Gartenstadt und Festspielhaus), Kunst- und Kunstgewerbeschule, Nietzsche-Archiv, Bauhaus-Schulgebäude und Meisterhäuser sowie ausgewählte Einfamilienhäuser.
Hinweis: In manchen der besichtigten Objekte (bzw. Gärten) bewegen wir uns auf unbefestigten Wegen. Bitte geeignetes Schuhwerk mitnehmen.
Übernachtungen: Dormero Hotel Dresden City (1x); Steigenberger Esplanade Jena (1x); Dormero Hotel Dessau (2x)
Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben 07:00 Uhr
Preis: 734,– EUR (Fahrt, Eintritte, Führungen, 4 x HP) EZZ: 126,-
Führung: PD Dr. Christoph Hölz

Zur Beachtung: Eine Interessensbekundung anlässlich der Vorankündigung im Rundschreiben 2019/2 gilt nicht als verbindliche Anmeldung. Wenn Sie an der Fahrt teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte möglichst bald mit dem Anmeldeformular oder über die Website des Vereins an.


F09 Donnerstag, 28. Mai 2020
SOVIEL ANFANG WAR NIE. WIEDERAUFBAU UND NACHKRIEGSARCHITEKTUR IN MÜNCHEN 1950 - 1972


München kann seit seiner Gründung 1158 durch Heinrich den Löwen auf eine lange, beeindruckende Architekturgeschichte zurückblicken. Mit den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau hat die Stadt tiefgreifende Veränderungen erlebt. Während die Altstadt im weiten Teilen rekonstruiert wurde, entstanden daran angrenzend auch dezidiert zeitgenössische Großplanungen, die den Anschluss an internationale Entwicklungen suchten. Im Mittelpunkt der Fahrt durch München stehen zwei herausragende Bauprojekte: die neue Maxburg am Stachus, errichtet 1954-1957 durch Sep Ruf und Theo Pabst, sowie das Stadion und die Hallen für die Sommerolympiade 1972 von Frei Otto und Günter Behnisch. Zum Abschluss der Exkursion begeben wir uns auf die Reise in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts und besuchen die Ausstellung „Ludwig Mies van der Rohe. Barcelona-Pavillon (1929) und Haus Tugendhat in Brünn (1930)“ in der ambitionierten Galerie Storms in der Schellingstraße 48. Der international renommierte Münchner Fotograf Klaus Kinold porträtiert dort die beiden Meilensteine moderner Architektur in fotografischen Neuaufnahmen und fragt nach dem Sinn und der Berechtigung der Rekonstruktion und Wiederherstellung verloren gegangener Bauten der frühen, klassischen Moderne.
Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben - 08:00 Uhr
Preis: 93,– EUR (Fahrt, Eintritte, Führungen)
Führung: PD Dr. Christoph Hölz

Hinweis: Für die Ausstellung zu Mies van der Rohe sind wir Gäste anlässlich der Eröffnung um 19:30 Uhr. Wir werden daher erst ziemlich spät nach Innsbruck zurückkommen.


F10 Mittwoch, 17. Juni 2020
AM RITTNER HORN: PANORAMABLICKE UND ALPENFLORA IN DEN SARNTALER ALPEN


Das Rittner Horn, entgegen seinem Namen ein abgeflachter Gipfel am Südrand der Sarntaler Alpen, gilt zurecht als einer der schönsten Aussichtsberge Südtirols: An klaren Tagen reicht der Blick bis weit in die nordwestlichen Dolomiten hinein und erlaubt neben dem genussvollen Blick in die Bergwelt auch Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Alpen und der Südtiroler Landschaft. Garniert wird das Panorama durch eine artenreiche Alpenflora auf den sanften Hängen, Wiesen und Weiden des Berges. Nach der Anfahrt auf den Ritten bis nach Pemmern geht es zunächst mit der Kabinenbahn hinauf auf die Schwarzseespitze (2.071 m). Über den Panoramaweg und in leichtem Abstieg führt die Route zunächst zum Unterhorn und von hier durch die Südhänge auf den Gipfel des Rittner Horns (2.259 m). Der Panoramablick vom Gipfelplateau ist kaum zu überbieten. Und in den Felsen um den Gipfel sind etliche pflanzliche Besonderheiten zu finden. Im Schutzhaus ist auch eine Einkehr zum Mittagessen möglich. Der Abstieg führt über blumenreiche Mähder und Weiden zurück zum Unterhorn und schließlich – mit leichtem Gegenanstieg – zum Panoramaweg. Am Runden Tisch genießen wir ein letztes Mal das umfassende Bergpanorama, bevor es mit der Kabinenbahn wieder hinunter nach Pemmern geht. Neben den Ausblicken und der Landschaftsgeschichte Südtirols bzw. der Dolomiten werden uns auch die Pflanzen am Wegesrand beschäftigen: Je nach Nutzung – ob als Weide, als Bergmähder oder als kaum genutzte naturnahe Fläche – hat jeder Abschnitt am Wegesrand seine typische Flora zu bieten.
Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben - 08:00 Uhr
Preis: 76,– EUR (Fahrt, Seilbahn, Wanderführung)
Führung: Dr. Manfred Föger


F11 Mittwoch, 24. Juni 2020
INS OBERLAND!


Landeck – Bezirkshauptstadt - Verkehrsknotenpunkt - Industriestandort
Geschichte und Bedeutung Landecks hängen mit der geographischen Lage des Ortes zusammen. Die heutige Bezirkshauptstadt liegt in einem Becken an jener Stelle, wo die Sanna (Vereinigung aus Rosanna und der Trisanna) in den Inn mündet. Auch heute treffen sich genau hier die Reschen-, die Arlberg- und die Fernpassstraße. Schloss Landeck, erstmals 1251 erwähnt, lag an der Via Claudia Augusta, jener Straße, die Rom mit Augsburg verband. Im Schloss befand sich der Sitz des Gerichtes und der Verwaltung. Heute ist hier das Bezirksheimatmuseum untergebracht. In einer Führung werden wir uns über interessante Themen zur Sozialgeschichte und zum bäuerlichen Leben im Oberinntal informieren.
Die Kronburg - imposante, mittelalterliche Burgruine auf dem spitzen Felskopf im Inntal. Die Burg der Starkenberger kann wegen Steinschlags nicht mehr besichtigt werden (vgl. Artikel Tobias Pamer „Die Kronburg“, Tiroler Heimatblätter Heft1/2019, S.34-40). Wir fahren zum Wallfahrtsort Mariahilf-Kronburg hinauf, essen im Gasthof Kronburg zu Mittag und besichtigen anschließend die Wallfahrtskirche.
Roppen - Pfarrkirche zum Hl. Leonhard – neuromanisch-klassizistische Kirche, erbaut 1853, ausgeschmückt mit für Tirol einzigartigen Jugendstilfresken
Rietz - gemütlicher Ausklang des Tages – eine kleine Überraschung!

Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben - 08:00 Uhr
Preis: 73,– EUR (Fahrt, Eintritt, Führung und Kaffeejause)
Führung: Mag. Evelyn Kulhanek-Berger


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Vorankündigungen

20H-S Donnerstag 17.09. bis Sonntag 20.09.2020
MITTELALTERLICHE KUNST IN KÄRNTEN (mit Univ.-Prof. Dr. Thomas Steppan)




20H-B Dienstag 29.09. bis Sonntag 04.10.2020
DAS GARTENREICH POTSDAM (von Friedrich dem Großen bis Wilhelm II)


Auf die Vorankündigung im letzten Sommer hin haben sich genügend Interessenten gemeldet, sodass wir die Fahrt werden veranstalten können. Die Detailplanung hat gezeigt, dass die Anreise an nur einem Tag eine Herausforderung wird (zumal bereits für den Nachmittag am Mittwoch eine Besichtigung vorgesehen ist). Wir werden daher die Anreise voraussichtlich auf zwei Tage aufteilen, sodass der Reisebeginn auf den Dienstag, 29.09.2020, vorverlegt wird. Bitte merken Sie die geänderte Reisedauer vor. Die Voranmeldung im letzten Sommer war nur eine Interessensbekundung. Eine verbindliche Anmeldung muss im Rahmen der definitiven Ankündigung im Rundschreiben 2020/2 vorgenommen werden.

Da sich für die Fahrt zur Architekturbiennale, die vom 09.-12.09.2020 geplant war, nur wenige Interessenten gemeldet haben, werden wir diese auf das nächste Mal (2022) verschieben.

HIER KÖNNEN SIE SICH GLEICH ONLINE ZU DEN LEHRFAHRTEN ANMELDEN!

Verein für Heimatschutz und Heimatpflege in Nord- und Osttirol
Museumstraße 1 • 6020 Innsbruck • Tel. 0512/587826 • E-Mail: info @ tiroler-heimatpflege . at
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