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Rückblick Lehrfahrt Neuberg

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Rückblick Lehrfahrt Vahrn / Kräuterzucht

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Rückblick Lehrfahrt Dresden

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Rückblick Lehrfahrt Kramsach / Höfemuseum

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Rückblick Lehrfahrt Kochelsee

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Rückblick Lehrfahrt Abwasserverband Zillertal

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Fahrt mit Frau Dr. Berti am 25.02.2014 nach München, Lehnbachhaus und Pompeji-Ausstellung

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Fahrt mit Frau Dr. Knoflach Wipptal ohne Grenzen am 12.03.2014 Zugeschneite Tür der Brennerbad-Kapelle

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Fahrt mit Frau Dr. Knoflach ins Piemont. 6.-10. April 2014

Lehrfahrten für Mitglieder
Herbst 2019

Wir freuen uns, Ihnen wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Programm anbieten zu können.

Bitte melden Sie sich ausschließlich schriftlich mit dem beigelegten Formular per Post oder Fax verbindlich an. Weitere Formulare können von Ihnen kopiert oder im Vereinsbüro abgeholt werden.

Falls Sie sich per E-Mail anmelden möchten, verwenden Sie bitte das Formular, das auf unserer Homepage www.tiroler-heimatpflege.at unter dem Menu-Punkt „Lehrfahrten“ abrufbar ist, damit uns alle benötigten Daten vorliegen.

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie per Post eine Bestätigung mit Zahlschein. Tagesfahrten sind sofort zu bezahlen. Für Mehrtagesfahrten sind 50 % der Kosten sofort zu bezahlen, der Rest spätestens vier Wochen vor dem Reisetermin.

Bei Storno bis vier Wochen vor dem Termin bekommen Sie den gesamten eingezahlten Betrag zurück, bei einem späteren Rücktritt verrechnen wir € 10,- pro Tag als Bearbeitungsgebühr. Ferner müssen wir bei Mehrtagesfahrten die allfällig an uns verrechneten Stornokosten an Sie weiter verrechnen.

An den Lehrfahrten können nur Mitglieder teilnehmen. Bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl von 20 Personen behalten wir uns die Absage der Lehrfahrt vor. Der Verein kann für Unfälle und Schäden im Rahmen der Veranstaltungen keine Haftung übernehmen. Programmänderungen sind vorbehalten.

Wichtige Nachrichten im Notfall an Mag. Maria Perwög (0664 573 8318) oder Konrad A. Roider (0664 201 9850).



HIER KÖNNEN SIE SICH GLEICH ONLINE ZU DEN LEHRFAHRTEN ANMELDEN!

H01 Montag, 16. September 2019
DOLOMITEN – NATURSCHÖNHEITEN IM WELTNATURERBE, TOURIS-MUS, LADINER UND BILDHAUER

An diesem Tag erwartet uns die großartige Landschaft der Dolomiten. Lange abgeschieden durch enge, schwer passierbare Schluchten konnte sich in den Hochtälern über Jahrhunderte die Sprachminderheit der Ladiner halten. Bis heute. Die Lebensbedingungen waren hart, doch – wo ein Wille, da ein Weg – gerade diesen verdanken wir die Entstehung einer einzigartigen Bildhauerkul-tur und -dichte, teils von Weltrang. Nach Überwindung unsäglicher Armut sind heute andere Herausforderungen zu bewältigen: der intensive Tourismus for-dert seinen Tribut… Begleiten Sie mich über das Grödner- und Fassatal bis zum Karersee in das sagenumwobene Gebiet der „Bleichen Berge“, das schon Alexander von Hum-boldt, Kaiserin Sissi und Winston Churchill in ihren Bann gezogen hat. Lassen Sie sich ein auf einen Tag voller Geographie, Geschichte(n) und Kultur! Ich freue mich darauf!

Kleine Jause und Getränk, feste Schuhe, der Witterung entsprechende Klei-dung (wir erreichen eine Höhe von 2200m!). Bei Schlechtwetter besteht die Möglichkeit, das Museum Gherdeina in St. Ulrich zu besuchen.

Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben – 07:30 Uhr
Preis: Euro 78,– (Fahrt, Führung)
Führung: Mag. Sigrid Sadjak (Geographin, Austria Guide, Alpinpädagogin)


H02 Dienstag, 24. September 2019
RISSTAL UND AHORNBODEN – NATURJUWELEN IM HERZEN DES NATURPARKS KARWENDEL

Bereits 1928 verordnet, ist der Naturpark Karwendel das älteste Schutzgebiet Tirols und mit einer Gesamtfläche von 727 km2 auch das größte! Das Karwen-del verfügt über einen hohen Anteil an natürlichen Lebensräumen wie Urwälder und Wildflüsse und beherbergt eine große Zahl europaweit bedeutender Tier- und Pflanzenarten. Diese Lehrfahrt führt uns in das Herz des Naturparks im Rißtal, das über Straßen nur von Bayern aus zugänglich ist. Erstes Ziel ist das Naturparkhaus Hinterriß. 2009 eröffnet, beherbergt es ein beeindruckendes Museum, das mit seinem innovativen Konzept für Staunen und Entzücken sorgt. Anschließend geht es weiter zur Engalm. Das Almdorf hat eine tausendjährige Geschichte. Von 1460 stammt die älteste bekannte Urkunde, aber die Almwirt¬schaft reicht viel weiter zurück. Womöglich sogar bis in die Jungsteinzeit, wie aktuelle Forschungen belegen könnten. Rundum liegt der Große Ahornboden. Wahrscheinlich ist es dem Rissbach zu verdanken, dass in der Eng heute über 2.200 Ahornbäume gen Himmel wachsen. Jahrhundertelang überschwemmte der Bach Jahr für Jahr den Almboden. Mit den Wassermassen brachte er auch den sandigen und kargen Untergrund, der einen idealen Nährboden für den Ahorn darstellt, Tannen und Fichten hingegen verdrängt. Die abschließende Rückfahrt erfolgt über Bad Tölz, Benediktbeuren und den Kochelsee. Hier zeigt die Landschaft bis heute, wie Sedimente aus dem Kar-wendel auch das Bayerische Alpenvorland geprägt haben.

Reine Gehzeit: Ca. 2 Stunden. Kaum Höhenunterschiede.

Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben – 07:30 Uhr
Preis: Euro 67,– (Fahrt, Führung)
Führung: Dr. Manfred Föger


H03 Samstag, 28. September 2019
MAXIMILIAN I. UND SEINE BILDERBURG RUNKELSTEIN

Lehrfahrt zum Tag des Denkmals (gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt)

Die im 13. Jahrhundert errichtete Burg, die der Sicherung des Bozner Raumes diente, birgt eine bedeutende Freskenausstattung aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Der wohl umfangreichste profane Bilderzyklus des Mittel-alters, der unter Kaiser Maximilian I. restauriert wurde, gibt Szenen aus Ritter¬romanen und dem zeitgenössischen ritterlichen Leben sowie allegorische Dar¬stellungen wieder. Die Führungen präsentieren die Burg und die Ausstellung „MAXIMILIAN I. und seine Bilderburg Runkelstein“.

Hinweis: 15 Min. Aufstieg nach Schloss Runkelstein. Für ältere oder gehbehin-derte Personen kann ein Shuttle organisiert werden, der die Besucher näher zum Burgtor bringt. Bitte bei Anmeldung eventuellen Bedarf angeben.

Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben - 08:00 Uhr
Preis: Euro 40,– (Fahrt, Eintritte, Führungen)
Führung: Mag. Evelyn Kulhanek-Berger


H04 Dienstag, 01. Oktober, bis Mittwoch, 02. Oktober, 2019
OSTTIROL KENNENLERNEN

Wir wollen dafür sorgen, dass Osttirol nicht immer am Rande von Reiserouten nach Südtirol oder Bayern liegt – es lohnt, diesen kulturell und landschaft¬lich hoch interessanten Teil Tirols kennen zu lernen.

Tag 1:
Über die Felbertauernstrasse tauchen wir in eine urige Landschaft ein und machen in Virgen erste Station. Dort zieht die Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ unser Interesse an. Das Heiligtum ist reich mit spätgotischen, faszinierenden Fresken von Simon von Taisten (geb. um 1450 in Taisten), dem Hofmaler der Görzer Grafen, ausgestaltet. Bekannt ist Virgen auch wegen der „Widder¬pro-zession“, die auf einem Gelöbnis in der Pestzeit um 1635 gründet. Ein Widder wurde in zweitägiger Prozession zur Wallfahrtskirche nach Lavant geleitet, dort als Dank für die Befreiung von der tödlichen Seuche geopfert. Nach zahlreichen Änderungen findet die Widderprozession noch heute am Samstag nach Ostern statt, führt nun aber von Virgen zur Wallfahrtskirche in Obermauern. Dort sehen wir ein „rätselhaftes Bild“ über die Widderprozession aus dem Jahre 1635. Die Widderprozession wird auch Thema unseres Kirchenbesuches sein. Die anschließende Fahrt nach dem Mittagessen bringt uns nach Aguntum, in die alte Römerstadt (die einzige in Tirol) bei Lienz. Dort werden wir über Fund-stücke, Ausgrabungen und die Bedeutung der Römerstadt informiert werden. Anschließend auf der Fahrt zum Hotel Moarhof in Lienz ist die Besichtigung der Krieger-Gedächtniskapelle (Bau nach Plänen von Clemens Holzmeister) mit den berühmten Fresken von Albin Egger Lienz ein „Muss“.

Tag 2:
Um 9.00 Uhr wird uns die weitum bekannte Frau Lach die Kirche in St. Korbi-nian erklären. Zwei Altäre von Friedrich Pacher können wir dort bestaunen, zwei Altarflügel wurden ja vom Land Tirol vor zwei Jahren in England ersteigert und der Kirche St. Korbinian zurück gegeben. Wir fahren weiter nach Tessenberg und stehen in der Kirche St. Johann wiede¬rum Fresken aus der Zeit um 1500 gegenüber. Allerdings müssen wir ca. 15 Minuten einen steileren Asphalt-Weg zur Kirche bewältigen. Wir werden uns bemühen, für gehbehinderte Teilnehmer ein Taxi zu bekommen. Anschließend ist das Villgratental unser Ziel: stattliche Bauernhöfe an steilen Hängen grüßen uns. Jahrhundertlang hat die Sonne die aus Holz gebauten Häuser in einen wunderschönen Farbton getaucht. In Innervillgraten (Seehöhe 1.400m) besichtigen wir nach dem Mittagessen (GH Raiffeisen – Innervillgraten) die „Villgrater Natur“, einen Betrieb, der aus heimischer Schafwolle verschiedene Produkte erzeugt. Wenn Zeit bleibt, dürfen wir die Wallfahrtskirche in Kalkstein (Seehöhe 1.600 m) nicht übersehen. Anschließend setzen wir die Fahrt durch das Pustertal fort. Die Besichtigung (mit Führung) des Domes zu Innichen zum 1250-jährigen Bestandsjubiläum ist fast Pflicht. Dann können wir hoffentlich mit vielen Erlebnissen die Heimreise antreten. Hinweis: Bitte bei der Anmeldung einen eventuellen Bedarf für den Taxidienst in Tessenberg angeben.

Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben - 07:00 Uhr
Preis: Euro 246,– (Fahrt, Eintritte, Führungen, 1 x HP) EZZ: 20,-
Führung: DDr. Franz Jäger


H05 Dienstag, 08. Oktober 2019
AUSGEWÄHLTE BURGEN DES EISACKTALS

Das Eisacktal war als ein Teil des Nadelöhres am Weg von Deutschland nach Italien reich mit Burgen versehen, deren Herren die Interessen des Kaisers bzw. des von ihm eingesetzten Bischofs verteidigten. So war der Durchzug durch die Alpen gesichert und gewährleistet. Drei besondere dieser wichtigen Kontrollpunkte werden wir besichtigen. Wir starten um 7:30 Uhr in Innsbruck und fahren als erstes nach Rodenegg, am Eingang zum Pustertal. Dort besichtigen wir die Burg der Wolkenstein-Rodenegg mit ihrem berühmten Iwein-Zyklus und den kürzlich freigelegten und restaurierten Fresken in der Kapelle. Anschließend geht es weiter nach Waidbruck zur Trostburg, die am Eingang ins Grödnertal auf einem Felsen thront. Ehemals im Besitz der Wolkenstein-Trostburg gehört die Anlage heute dem Südtiroler Burgeninstitut und beher-bergt das Burgenmuseum und den beeindruckenden großen Saal der Wolken-steiner. Nach einer 20-minütigen Wanderung durch den lichten Wald über einen steilen Plattenweg erreichen wir die Burg. Nach diesen zwei Besichtigungen fahren wir nach Klausen und werden im vom Denkmalamt frisch restaurierten Gasthaus Walther von der Vogelweide zu Mit-tag essen (optional). Um 15:00 Uhr starten wir los auf den Säbener Berg, der vom 6. Jh. an den Bischofssitz in der Mitte des Eisacktales beherbergte. 960 wurde der Bischofs-sitz nach Brixen verlagert. Seit dem 17. Jh. haben sich Benediktinerinnen vom Stift Nonnberg in Salzburg hier niedergelassen. Das Kloster selber ist auf Grund der strengen Klausur nicht zur besichtigen, wohl aber die vier Kirchen in den Klostermauern. Vor allem die Heiligkreuzkirche mit ihren Illusionsmalerei¬en ist sehr sehenswert. Hier werden wir zu Fuß 45 Minuten hinauf gehen und insgesamt ca. 2 ½ Stunden unterwegs sein. Wieder zurück in Klausen werden wir gegen 17:30 Uhr die Rückfahrt antreten, und gegen 19:00 Uhr in Innsbruck ankommen.

Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben - 07:30 Uhr
Preis: Euro 81,– (Fahrt, Eintritte, Führungen)
Führung: Mag. Martina Fuchsig


H06 Montag, 14. Oktober 2019
MONTAFON – FRATTE, TRACHT & WASSER

Unser Ausflug im Oktober führt uns nach Vorarlberg in das schöne Montafon. Wir fahren über den Arlberg, um dann vom äußeren Tal, der "Außerfratte", ins Hochmontafon zu gelangen. Den ersten Halt legen wir in Bartholomäberg ein, dessen Kirche berühmt für ihre prachtvolle Barock¬ausstattung ist und wo wir einen schönen Blick über das Tal haben. Da¬nach besichtigen wir das Heimat¬museum von Schruns, welches sich in einem 500 Jahre altem Steinhaus befin¬det und zu den ältesten seiner Art im Alpenraum zählt. Hier können wir unter anderem Beispiele der schmucken Montafoner Tracht bewundern. Nach einem Mittagessen in Schruns setzten wir die Reise fort in die "Innerfratte" nach Gaschurn, dessen Heimatmuseum in einem typi¬schen malerischen Montafoner Haus untergebracht ist. Ein kurzer Blick in das reizende Kirchlein Maria Schnee wird den Aufenthalt in Gaschurn abrunden, ehe wir über die 34 Serpentinen der Silvretta Hochalpenstraße die Bieler Höhe erklimmen, wo wir unseren Mon¬tafonausflug ausklingen lassen. Über das Paznauntal geht es dann zurück nach Innsbruck.

Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben - 08:00 Uhr
Preis: Euro 85,– (Fahrt, Eintritte, Führungen)
Führung: Mag. Harald Rupfle, BA


H07 Dienstag, 22. Oktober, bis Donnerstag, 24. Oktober, 2019
MAXIMILIAN UND WELS – SEHENSWERTES OBERÖSTERREICH

1.Tag: Fahrt nach Wels - Mittagessen - Bezug der Zimmer im Hotel Krems-münsterer Hof für 2 Nächte - Stadtführung Wels + Burg Maximilian I., römisch deutscher Kaiser, reist im Anschluss des Reichstags in Augsburg (1518), auf dem sein Enkel Karl zum Nachfolger gewählt wird, über Innsbruck, St. Wolfgang und Kremsmünster nach Wels. Er verfasst dort sein bekanntes „allerletztes Testament“ und verstirbt am 12. Jänner 1519 in der Welser Burg. Unter der Altstadt von Wels liegt die wichtigste römische Stadt nördlich der Alpen – Ovilava. Kaiser Hadrian (117-138 n.Chr.) erhob es zum „muni¬cipium“, einer autonomen Stadt. Die geographische Lage am linken Traun-Ufer war für die Römer wertvoll. Unter Kaiser Diokletian (284-305) stieg Ovilava zur Haupt-stadt der Provinz „Ufernoricum“ auf. Schwierig gestaltet sich die archäologische Erforschung dieser reichen Han-delsstadt, denn die moderne Stadt Wels wurde direkt auf die Überreste Ovila-vas erbaut. Freie Zeit – Abendessen

2.Tag Besichtigung von Lambach und Stadl-Paura – und eine Überraschung Stift Lambach hat eine tausendjährige Geschichte (gegründet 1089), und liegt nur einige Kilometer westlich von Wels, ebenfalls an der Traun. Bei einer Füh-rung gibt es hier viel zu entdecken: die barocke Stiftskirche, die Bibliothek und das barocke Theater. Für Kunstinteressierte ist Lambach durch die Wiederauffindung der ältesten romanischen Fresken (2. Hälfte 11. Jahrhundert) im süddeutschen Sprachraum besonders bekannt und interessant. Man sollte seinen Mitreisenden nur eine Kirche pro Tag zumuten, aber Lam-bach kann man nicht von der Kirche in Stadl-Paura trennen. Nach der Überquerung der Traun besichtigen wir die Wallfahrtskirche zur „Allerheiligsten Dreifaltigkeit“. In diesem eigenartigen Werk des Barocks lassen wir die konsequente Anwendung der Dreizahl auf uns wirken. Nach einer Mittagspause besichtigen wir das „Schiffsleutmuseum“. Die Salz-schifffahrt auf der Traun hat den Menschen Arbeit und Wohlstand gebracht. Für den restlichen Nachmittag ist eine Überraschung geplant! Abendessen und Rückfahrt nach Wels

3.Tag: Wels – Schlögen – Engelszell – Schärding – Innsbruck Die Fahrt geht an der Donauschlinge bei Schlögen vorbei nach Engelszell. Ur-sprünglich als Zisterzienserkloster gegründet, um die umliegende Land¬schaft zu kultivieren, aber auch um am Weg zwischen Passau und Eferding eine Herberge zu bieten. Heute ist an diesem Ort das einzige Trappistenkloster Österreichs angesiedelt. Es ist eine kurze Führung geplant. Trappisten und Bier bzw. Liköre gehören zu¬sammen – wir werden ausgiebig kosten können! Schärding am Inn ist der letzte Programmpunkt unserer Fahrt. Nach dem Mit-tagessen unternehmen wir vor der Heimfahrt einen Stadtrundgang.

Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben 08:00 Uhr
Preis: Euro 368,– (Fahrt, Eintritte, Führungen, 2 x ÜF & Abendessen) EZZ: 38,-
Führung: Mag. Evelyn Kulhanek-Berger


H08 Mittwoch, 13. November, bis Sonntag, 17. November, 2019
BIENNALE VENEDIG

Fahrt nach Padua, Mittagspause und Besichtigung von Giottos Fresken in der Arenakapelle, Weiterfahrt nach Mestre, Bezug der Zimmer im Hotel Venezia. Eventuell unternehmen wir noch eine Fahrt mit dem Bus bzw. Vaporetto nach Venedig, aber auch die wunderschöne historische Altstadt von Mestre lädt zum Bummeln und Flanieren ein. Am Donnerstag Besuch der Giardini im Castello, wo sich viele Länder beim größten Festival der zeitgenössischen Kunst in ihren nationalen Pavillons prä-sentieren (Auswahl). Am späteren Nachmittag genießen wir vom Turm von San Giorgio einen fantastischen Blick über die Stadt. Besichtigung von Giovanni Bellinis Sacra Conversazione in San Zaccaria. Wenn Sie wollen spazieren Sie noch durchs Gewirr von Gassen und Plätzen bevor wir ins Hotel zurückfahren. Am Freitag Besuch des Arsenals mit verschiedenen Themenausstellungen zum diesjährigen Thema der Biennale "May You Live in Interesting Times". An der Biennale nehmen heuer 83 KünstlerInnen und Künstlerkollektive teil, kuratiert wird die Großveranstaltung von Ralph Rugoff und seinem Team. Am späteren Nachmittag beschließen wir das Programm mit dem Besuch der Scuola Grande di San Rocco, eine vollständig erhaltene ehemalige Bruderschaft mit Werken von Tintoretto und einem kurzen Besuch der benachbarten Frari Kirche. Am Samstag besuchen wir die zahlreichen Collaterali – „Nebenausstellungen“, die in der gesamten Stadt in verschiedenen Palazzi, Kirchen und oft wenig be-kannten Orten gezeigt werden. Soweit möglich verbinden wir dies mit Be-suchen diverser Kirchen (z. B. San Sebastiano, Scuolen (z. B. Scuola di San Giorgio degli Schiavoni) und Palazzi (z. B. Palazzo Fortuny, Ca d’Oro). Am Sonntag gemächlicher Abschluss unseres Aufenthaltes, bei der Rückfahrt Besuch des Teatro Olimpico in Vicenza.

Abfahrt: Innsbruck, Ecke Innrain – Marktgraben 07:00 Uhr
Preis: Euro 694– (Fahrt, Eintritte, Führungen, Vaporetti, 4 x HP) EZZ: 64,-
Führung: Dr. Veronika Berti

Zur Beachtung: Eine Interessensbekundung anlässlich der Vorankündigung im Rundschreiben 2019/1 gilt nicht als verbindliche Anmeldung. Wenn Sie an der Fahrt zur Biennale teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte möglichst bald mit dem Anmeldeformular oder über die Website des Vereins an.

H09 Montag, 25. November 2019
FÜHRUNG MIT DER KURATORIN - CARMEN BRUCIC: IN DEN LEEREN SPIEGELN…

Carmen Brucic präsentiert in ihrer Ausstellung ihre fotografische Auseinander-setzung mit einem privaten Lebensraum. 2017 betrat sie die Wohnung des Künstlers Wolfram Köberl, der ins Seniorenheim übersiedelt war. Sie fand Spu¬ren einer Liebe zur Malerei als Zentrum einer Gegenwelt, die sich Köberl im Laufe seines Lebens als eigenen Rückzugsort, als Paralleluniversum errichtet hatte. Brucics Kunst ist mehr als nur der Versuch einer Rekonstruktion eines Lebens an¬hand jener Dinge, die es umgab. Sie wirft weitreichende Fragen auf, etwa zu Atmosphären der Absenz oder zu dem, was es bedeutet, eine verlas¬sene Privatsphäre zu berühren.

Treffpunkt: Foyer im Volkskunstmuseum – Universitätsstraße 2 – 15:30 Uhr
Preis: Euro 14,– (Eintritt und Führung)
Führung: Mag. Rosanna Dematté


Vorankündigungen 2020



Donnerstag 16.04. bis Sonntag 19.04.2020
VERONA UND UMGEBUNG (mit Univ.-Prof. Dr. Thomas Steppan)


Architekturschwerpunkte 2020 mit PD Dr. Christoph Hölz:

Mittwoch, 20.05. bis Sonntag 24.05.2020
VOM WERKBUND ZUM BAUHAUS (Hellerau, Weimar, Dessau, Jena, etc.)


Mittwoch 09.09. bis Samstag 12.09.2020
ARCHITEKTURBIENNALE VENEDIG


Mittwoch 30.09. bis Sonntag 04.10.2020
DAS GARTENREICH POTSDAM (von Friedrich dem Großen bis Wilhelm II)


Um den Bedarf an Zimmern (wir müssen frühzeitig reservieren!) abschätzen zu können, bitten wir Sie, Ihr allfälliges Interesse schon jetzt mit dem bei¬geschlossenen Anmeldeformular zu bekunden. Dies ist nur eine Inter-essensbekundung. Eine verbindliche Anmeldung muss im Rahmen der defini-tiven Ankündigung in den Rundschreiben 2020 vorgenommen werden.

HIER KÖNNEN SIE SICH GLEICH ONLINE ZU DEN LEHRFAHRTEN ANMELDEN!

Verein für Heimatschutz und Heimatpflege in Nord- und Osttirol
Museumstraße 1 • 6020 Innsbruck • Tel. 0512/587826 • E-Mail: info @ tiroler-heimatpflege . at
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